ZDF

Auftraggeber

arte

Briefing / Aufgabe

Für die arte-TV-Dokumentation „Gleiche Liebe, falsche Liebe?!? Homophobie in Europa“ realisierten wir fünf Animations-Sequenzen, sowie Vor- und Abspann.

Es war bereits unser zweites Broadcast-Projekt für arte und eine tolle Möglichkeit animiertes Storytelling mit klassischem Dokumentarfilm zu kombinieren. In insgesamt fünf Animationsszenen erzählen die Animationen kleine, unabhängige Geschichten, die gleichzeitig Statistiken und Fakten zum Thema „Homophobie“ visualisieren.

Von alltäglichen Klischees und Diskriminierung hin zu Schikane und Mobbing bis bis zu körperlicher Gewalt und politischem Widerstand. Als narrativer roter Faden führen die Animationen durch den kompletten Dokumentarfilm.

Konzept

Anfangs sollten die Animationssequenzen nur zur Illustration dienen, im Laufe der Zusammenarbeit wurden sie aber zum narrativen roten Faden des Storytelling ausgebaut.

Zu Längen und Inhalten der Animationen gab es beim Kick Off-Meeting klare Vorgaben: Fünf in sich abgeschlossene Szenen von jeweils 40 bis 60 Sekunden Länge sollten kleine, unabhängige Geschichten sein, die gleichzeitig Statistiken und Fakten zum Thema „Homophobie“ visualisieren.

Mit diesem konkreten Briefing gingen wir an die Arbeit; bereits nach zwei Wochen konnten wir ein detailliertes Konzept samt Storyboard und Look-Samples präsentieren. Hier seht Ihr unsere ersten Storyboard-Skizzen und rechts daneben ihre finalen Ausarbeitungen:

PixelPEC Animation Erklärvideo

Umsetzung

Die Animation geschah größtenteils in After Effects. Für komplexere Bewegungen wie dem Aufbäumen eines Pferdes oder dem Laufen von Passanten haben wir auf das Duik-Plug-in (duduf.net) zurückgegriffen, das bei realistischen Bewegungsabläufen für 2D-Grafiken tolle Ergebnisse liefert. Mit dem Plug-in lassen sich Körperteile verbinden, die vorher zum Beispiel in Photoshop als einzelne Ebenen angelegt wurden.

PixelPEC Animation Erklärvideo
Animation PixelPEC

Der fertige Film