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Was kostet ein Imagefilm? Preise, Faktoren & Budgettipps

  • Autorenbild: Basti
    Basti
  • vor 4 Tagen
  • 4 Min. Lesezeit

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Was kostet ein Imagefilm? Pauschal lässt sich das nicht sagen – aber mit ein paar Informationen können Sie ein realistisches Budget definieren. Dieser Artikel schlüsselt auf, welche Faktoren den Preis treiben und was Sie für verschiedene Budgets erwarten können.






Preisrahmen: Was ein Imagefilm kostet

Produktionsumfang

Preisrahmen (netto)

Einfacher Imagefilm (1 Drehtag, Standard-Postproduktion)

8.000 – 12.000 €

Professioneller Unternehmensfilm (2 Drehtage, vollständige Postproduktion)

10.000 – 20.000 €

Premium-Produktion (mehrere Standorte, Schauspieler, VFX/Animation)

30.000 – 60.000 €

Großproduktion (Broadcast-Standard, internationale Marken)

80.000 € +

Das sind keine Festpreise – sie zeigen, was professionelle Produktionen in Deutschland tatsächlich kosten.





Was den Preis eines Imagefilms bestimmt


1. Konzeptioneller Aufwand

Der erste Schritt ist immer reine Denkarbeit. Briefings auswerten, Zielgruppenanalyse, Dramaturgie entwickeln, Storyboard erstellen. Agenturen, die diese Phase ernst nehmen, berechnen dafür Zeit – zurecht. Wer diesen Schritt überspringt, liefert einen austauschbaren Film.


2. Drehtage und Crew-Größe

Ein Drehtag mit einer 4-köpfigen Crew kostet weniger, als eine 8-köpfige Produktion mit mehreren Kamerasets. Jede Person am Set hat einen Tagessatz – Kamera, Regie, Aufnahmeleitung, Licht, Ton.

Orientierung: Ein Drehtag mit Basis-Crew liegt personell zwischen 4.000 und 6.000 €


3. Equipment

Kamera, Optiken, Licht, Ton, ggf. Drohne oder Steadicam – Equipment-Miete wird oft unterschätzt. Eine hochwertige Kamera-Konfiguration kostet 500–2.000 € pro Tag in der Miete.


4. Locations

Das eigene Firmengelände oder öffentliche Plätze kosten wenig bis nichts. Gebuchte Locations – ein Studio, ein besonderes Gebäude – können 500–3.000 € pro Tag kosten.


5. Schauspieler und Sprecher

Eigene Mitarbeiter vor der Kamera: günstiger, braucht aber mehr Zeit am Set. Professionelle Schauspieler: 500–2.000 € pro Tag plus Casting. Off-Sprecher für den Voiceover: 200–800 €, je nach Profil.


6. Postproduktion

Hier wird aus gedrehtem Material ein Film – und hier unterschätzen viele Unternehmen den Aufwand:


  • Schnitt (Roh- und Feinschnitt): 800–3.000 €

  • Color Grading: 400–1.200 €

  • Sound Design und Musik: 300–1.500 € (Lizenzmusik) bis 4.000 €+ (Originalkomposition)

  • Motion Design / Einblendungen: 500–3.000 €

  • Animation (falls enthalten): 1.000–8.000 € je nach Stil und Länge


7. Länge des Films

Länger ist nicht automatisch besser – und nicht automatisch teurer. Ein 3-Minuten-Film mit starkem Schnittrhythmus ist aufwändiger als ein 90-Sekünder mit klarer Struktur. Die Länge beeinflusst vor allem den Schnitt und die Musiklizenz.







Was bekommen Sie für welches Budget?


Bis 12.000 €

Für einen soliden Einstieg geeignet – ein Drehtag, klare Struktur, professionelle Postproduktion. Gut für Recruiting-Videos, interne Kommunikation oder eine erste Außendarstellung. Für komplexe Botschaften oder anspruchsvolle Bildsprache ist das Budget eng.


10.000 – 20.000 €

Hier entstehen professionelle Unternehmensfilme, die effektiv eingesetzt werden in Vertrieb und Außenkommunikation. Konzept, 1–2 Drehtage, vollständige Postproduktion, Voiceover, Musik. Ein Film, auf den Sie stolz sind.


30.000 – 60.000 €

Mehrere Standorte, Schauspieler, aufwändige Postproduktion, Animation. Für Marken, die sichtbar führend sein wollen.





Was oft vergessen wird: Nutzungsrechte


Musik, Stock-Footage, Schauspieler – all das hat Nutzungsrechte mit begrenzter Laufzeit oder eingeschränktem Einsatzgebiet. Wenn ein Angebot sehr günstig ist, lohnt sich die Frage: Was genau ist lizenziert? Wie lange und wo darf ich den Film nutzen?


Gute Agenturen klären das transparent im Vertrag.





Budgettipps: So holen Sie mehr aus Ihrem Budget


Investieren in Konzept, sparen bei der Länge. Ein kurzer, gut durchdachter Film schlägt jeden langen, schwachen. 60–90 Sekunden reichen, wenn die Dramaturgie stimmt.


Multi-Use: Planen Sie direkt Short-Cuts für Social Media oder interne Kommunikation mit ein. Das spart im Vergleich zu separaten Produktionen erheblich.


Klären Sie interne Entscheider vorab. Jede zusätzliche Feedback-Schleife kostet Geld. Wer intern das letzte Wort hat, sollte beim Briefing dabei sein – nicht erst beim Feinschnitt.


Vergleichen Sie Angebote inhaltlich. Was ist inkludiert? Wie viele Drehtage? Wie viele Feedback-Runden? Welche Rechte bekommen Sie?





Case Study: Lab14 – Imagefilm für ein Netzwerk der Nano- und Mikrofabrikation


Lab14 ist ein Zusammenschluss führender Unternehmen aus der Nano- und Mikrokomponenten-Fertigung. Die Aufgabe: ein Imagefilm, der das Netzwerk nach außen vorstellt und gleichzeitig als Recruiting-Instrument funktioniert – mit straffem Zeitplan und klaren CI-Anforderungen.

Statt Schauspieler zu casten, haben wir ausschließlich mit echten Mitarbeitern gearbeitet und die Gespräche in freien Interviews geführt. Durch präzise Vorplanung – Shotliste, vorab abgestimmte Locations in den hochmodernen Produktionsstätten – konnten wir alle Formate effizient in wenigen Drehtagen realisieren.

Der Film wird für Außendarstellung und Recruiting eingesetzt. Weil er zeigt, wie Menschen bei Lab14 wirklich arbeiten und denken – und nicht, wie ein Imagefilm über sie klingt.







FAQ: Kosten Imagefilm


Kann ich mit einem kleineren Budget starten und später aufstocken?Ja – sinnvoll ist das, wenn Sie zunächst eine kürzere Social-Media-Version produzieren und den vollständigen Imagefilm in einem zweiten Schritt planen. Das spart insgesamt kein Geld, gibt Ihnen aber Zeit, Vertrauen in die Zusammenarbeit aufzubauen.


Gibt es Förderungen für Unternehmensfilme?Vereinzelt ja – besonders im Bereich Digitalisierung können Videoproduktionen förderfähig sein. Wir beraten gerne dazu.


Was ist der Unterschied zwischen einem Freelancer und einer Agentur?Ein Freelancer kann exzellent sein – aber er ist eine Person. Bei einer Produktionsfirma bekommen Sie ein eingespieltes Team aus Regie, Kamera, Schnitt und Projektmanagement. Für professionelle Außenkommunikation macht das oft den entscheidenden Qualitätsunterschied.


Wie lange darf ich den Film nutzen?Das hängt vom Vertrag ab. Nutzungsrechte und Laufzeitbegrenzung sind immer im Angebot aufgeführt und können optional auf Kundenwunsch angepasst werden.





Nächste Schritte


Sie wollen wissen, was ein Imagefilm für Ihr Unternehmen kostet? Wir erstellen ein individuelles Angebot – auf Basis Ihrer Ziele, nicht nach Schablone.



 

 
 
 

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