post_Case Study 1

KONZEPT

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Wir wurden beauftragt für die Abteilung für Musik, Theater und Darstellende Kunst der Universität Frankfurt einen Trailer für die neue Suchmaschine www.performing-arts.eu zu entwickeln. Ziel sollte sein, das Webportal als Schnittstelle der Theater- und Tanzwissenschaft vorzustellen: Hier werden vorhandene Archive, Sammlungen, und Bibliotheken in einer Suchmaschine digital zusammengeführt. Mit diesem Novum ermöglicht der FID erstmals ganzheitliche und effiziente Recherchemöglichkeiten für Theater- und Tanzwissenschaft.

Als wir während der Vorproduktion einige Archive besuchten, kam uns schnell die Idee einer Schatzsuche in den Sinn, da sie für Außenstehende oft Labyrinthen ähneln, in denen man verloren gehen kann, und man zugleich so viel ungeahnte Kostbarkeiten in ihnen entdecken kann. Mit Hilfe der Digitalisierung dieser Schätze durch das Web-Portal kann jeder „Entdecker“ fortan aktiv daran teilnehmen diese Schätze zu erkunden

Look

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Fokus des Films sollte auf den Artefakten und Requisiten liegen. Aus diesem Grund entschieden wir uns dafür visuelle Effekte möglichst reduziert einzusetzen, und mit ihnen das zu erzählen, was die Artefakte selbst nicht erzählen können: das digitale. Und so erscheinen im Film als animierte Texte um die Artefakte herum  alle zugehörigen Informationen. Das Artefakt digitalisiert sich visuell vor dem Betrachter. Er wird Zeuge des Digitalisierungs-Prozesses und von diesem von einer Station zur nächstengeführt. Informationen verdichten sich, bis die Datenströme schließlich auf der Suchmaske des Web-Portals (www.performing-arts.eu) münden. Wichtig war dem Auftraggeber, dass die Story bei dem Bild des Web-Portals endet, so dass der Betrachter mit Ende des Films direkt in die reale Nutzbarkeit des Portals entlassen wird mit einem Call to Action. „Search, find, discover“ wurde von uns hierfür als Claim entwickelt – werde selbst zum Schatzsucher und entdecke die Kostbarkeiten der kulturellen Archive!

Pre-Visualisierung

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Aufgrund eines sehr sportlichen Produktionszeitplans haben wir bereits während unserer Recherche-Besuche der Archiveeinen Pre-Visual Clips aufgenommen und einen groben ersten Schnitt angelegt, noch bevor der erste offizielle Drehtag stattfand. Auf diese Weise konnten wir den Spezialisten in den Archiven genau im Vorfeld sagen, welches Material wir benötigen und wo wir drehen werden. Die wertvolle Produktionszeit konnte durch optimale Planung auf diese Weise sehr effektiv genutzt werden.