FEANIX – ILA 2026

Über das Projekt
Auftraggeber: mac brand spaces
Kunde: Diehl
Briefing:
Messefilm und LED-Bespielung für den Diehl-Stand auf der ILA 2026 – Inszenierung des Lenkflugkörpers FEANIX als räumliche Installation aus physischem Replikat und großformatigem digitalen Film.
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Umsetzung:
FEANIX ist noch kein fertiges Produkt – und genau das war der Ausgangspunkt.Keine Demonstration, keine klassische Produktpräsentation. Stattdessen: ein Film,der zeigt, was ein Konzept denken, können und bedeuten kann.
Für den Diehl-Stand auf der ILA 2026 haben wir einen Loop-Film für eine 3,5 × 3,5 Meter große LED-Wand entwickelt. Unmittelbar davor schwebte, auf ca. 1,5 Metern Höhe, ein physisches Replikat des FEANIX in Originalgröße – horizontal, frei im Raum. Film und Objekt bildeten eine Einheit: Das Replikat gab dem Konzept Körper, der Film verlieh ihm Tiefe, Bedeutung und Bewegung. Der Betrachter stand vor demObjekt und sah gleichzeitig, was dahintersteckt.

Look development
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Das visuelle Konzept folgt einer klaren Dramaturgie: Der Film beginnt nicht mit dem Produkt, sondern mit seiner Idee. Aus nahezu leerem Bild heraus entstehen feine Konstruktionslinien – eine technische Zeichnung, die sich selbst schreibt. Dann der Reveal: Der FEANIX materialisiert sich als skulpturale Form, glatt, kantig, dunkel, mit einer Ruhe, die Kontrolle ausstrahlt. Von hier an baut sich der Loop in fünf thematischen Kapiteln auf – Multi Domain, Swarm & Team, Sensoren, Networking und Autonomy & Intelligence –, die sich nahtlos ineinander verweben und das schwebende Objekt mit jeder Ebene weiter aufladen.
Die Bildsprache bewegt sich zwischen technischer Zeichnung und digitaler Skulptur: filigrane UI-Fragmente, konzentrische Strukturen, kinetische Typografie, Glitch-artige Datenmuster. Dezente Text- und Infoblöcke erscheinen nur im Moment des jeweiligen visuellen Höhepunkts – knapp, präzise, ein einzelnes Wort. Die Farbigkeit ist bewusst dosiert: tiefes Schwarz als Grund, kühle Grau- und Metalltöne für den Flugkörper, differenzierte Farbe in den Datenlayern – immer dem Inhalt untergeordnet, nie Selbstzweck.
Am Ende löst sich das Bild auf. Zurück in die Linie. Zurück in die Idee. Der Loopbeginnt von vorn.

