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Historisches Museum Frankfurt

Drei historische Explainer für das Historische Museum Frankfurt

Über das Projekt

Auftraggeber: Historisches Museum Frankfurt

Zielgruppe: Kinder & Jugendliche

Produktion: Hybrid Motion Design + KI-Animation

Briefing:

Wie vermittelt man Kindern und Jugendlichen Revolutionen, Kaiserkrönungen und die Schrecken des Nationalsozialismus? Wie erklärt man Komplexes, ohne zu vereinfachen? Wie spricht man über Schreckliches wie dem Holocaust mit der nötigen Ernsthaftigkeit aber ohne Schockwirkung? Drei Episoden. Drei Epochen. Ein verbindendes Konzept, das als digitale Erweiterung der Museumsausstellung und auch als eigenständige Bildungsformate funktionieren.

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Das Konzept „Beanie" — eine Figur, die Geschichte erlebt

Herzstück aller drei Episoden ist unsere handgezeichnete Figur:

Beanie – ­­ ein neugieriges, ausdrucksstarkes Wesen, das auf dem Cover eines

Schulnotizbuchs lebt. Das Notizbuch öffnet sich – und Beanie springt direkt in die

Geschichte: taucht in historische Gemälde ein, versteckt sich zwischen

Revolutionären, schaut den Kurfürsten ungläubig beim Wahlritual zu

und winkt dem Zuschauer am Ende zum Abschied.

Beanie ist kein erklärender Moderator. Er ist Begleiter – staunend, manchmal überfordert, manchmal empört. Genauso wie das Publikum. Diese ist der Schlüssel zum Konzept: Beanie macht Geschichte erlebbar, nicht nur erzählbar.


Das visuelle Konzept spielt bewusst mit Materialität und Ebenen. Beanie bewegt sich auf den liniierten Seiten eines Notizbuchs. Historische Gemälde, Fotos und Illustrationen werden als Collagen in diese Welt eingeklebt – wie Fundstücke, die jemand gesammelt und aufgeklebt hat. Das Notizbuch als Metapher für neugieriges Lernen, für Entdecken, für persönliche Auseinandersetzung mit Geschichte.

Die Episoden: Drei Kapitel einer Stadt

Die drei Explainer sind eigenständig und doch durch die Figur Beanie, Ästhetik und Erzählshaltung miteinander verbunden. Jede Episode öffnet dasselbe Notizbuch – und entfaltet eine andere Welt dahinter

Episode 01 – 1848:

Revolution im Notizbuch Hunger, Aufstand, Nationalversammlung in der Paulskirche: der erste demokratische Aufbruch Deutschlands – und warum er scheiterte.

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Episode 02 – Kaisermacher:

Frankfurt und das Heilige Römische Reich Wie Frankfurt über Jahrhunderte der Ort war, an dem Kaiser gewählt und gekrönt wurden – von der Goldenen Bulle 1356 bis zum Untergang des Reiches 1806.

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Episode 03 – Nationalsozialismus:

Dunkel und Widerstand Frankfurt und der NS-Staat: Antisemitismus, Deportation, Holocaust – und die Menschen, die Widerstand leisteten.

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Hybride Produktion:

Das Beste aus zwei Welten – methodisch kombiniert.

PixelPEC steht für einen klaren Ansatz zur KI-Integration: KI ist kein Ersatz für handwerkliche Qualität, sondern ein Werkzeug für präzise, kontrollierte Einsätze. Bei diesem Projekt bedeutet das: Klassisches Motion Design trägt die kreative und ästhetische Last. KI- Animation übernimmt dort, wo sie echten Mehrwert schafft.

 

Klassisches Motion Design

Jeder Frame wird konzeptionell durchdacht. Beanies Animationen, die typografischen Einblendungen, Schnitte und das gesamte Timing liegen in Menschenhand. Das emotionale Gewicht – besonders in der NS-Episode – entsteht durch bewusstes, handwerkliches Entscheiden: was man zeigt, wie lange, und was man weglässt.


KI-Animation als Werkzeug

Historische Massenszenen wie Revolutionsgemälde oder Krönungsprozessionen können durch KI subtil zum Leben erweckt werden – ein leichtes Wogen in der Menge, ein flackernder Fackelschein – ohne dass historische Quellen verfälscht werden. Der Einsatz ist kuratorial gesteuert, nicht algorithmisch.

Warum dieser Ansatz funktioniert

Rein KI-generierte Animation hat ein Problem: Sie wirkt oft beliebig. Gerade bei historischen Themen – wo jedes Bild eine Verantwortung trägt – kann das verheerend sein. Unser hybrider Ansatz stellt sicher, dass die kreative und ethische Kontrolle beim Team liegt, während KI-Tools die Produktionseffizienz steigern und bestimmte visuelle Möglichkeiten erschließen, die im traditionellen Workflow unverhältnismäßig aufwändig wären.

Das Ergebnis: Videos, die aussehen wie hochwertige Handarbeit – weil sie es sind. Mit dem Detailreichtum und der Geschwindigkeit, die moderne Bildungsproduktionen verlangen.

Gemeinsam Geschichte erzählen.

Sie haben ein Bildungsprojekt, ein Museum, ein historisches Thema – und eine Zielgruppe, die Sie wirklich erreichen wollen? Wir freuen uns auf das Gespräch.

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